Herbstliche Weite © claudia pautz
Geschichten Herbst Inselleben

Zweierlei vom Herbst

Gestern noch stürmte es eisig und wild
und der Wind peitschte tosend die Wellen.
Die graue Weite zog tief übers Meer.
Nichts wollte die Sturmzeit erhellen.

Und Möwen legten sich tief in den Wind
genossen das mühlose Schweben.
An Vermummten kroch langsam die Kälte empor,
brachte fröstelnde Körper zum Beben.

Doch mit der Dunkelheit kehrten die Sterne zurück,
erhellten die eisige Nacht,
bis am Morgen die Welt in den Farbeimer fiel
durch die strahlende Sonne erwacht.

Und Stille umspielte das glühende Laub,
Das Meer wiegte blau seine Wellen.
Die Möwen nahmen ein erfrischendes Bad,
von ferne klang fröhliches Bellen.

So zeigt sich der Herbst in zweierlei Pracht,
malt die Welt auf eigene Weise.
Und ich begebe mich staunend an seiner Hand
auf Sturmzeit-Entdeckungsreise.

(Gedicht: Claudia Pautz)

Herbstliche Badezeit @ claudia pautz

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