Marika Borowski – Fast-Inselkind mit Leidenschaft für Feierabende am Strand
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Marika Borowski – Fast-Inselkind mit Leidenschaft für Feierabende am Strand

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Jetzt glaubt nicht, wir Insulaner kennen uns alle. Marika jedenfalls kannte ich nicht, bis ich ihr auf Instagram begegnet bin. Vor einer Woche habe ich sie zum Interview eingeladen und sie hat ja gesagt. Freut Euch auf ein Gespräch zweier Frauen mit der selben Faszination für Usedom. Ein Gespräch über die pommersche Seele, ein besonderes Haus auf Usedom und warum Gäste manchmal ganz schön nerven können. Viel Spaß beim Zuhören!

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„Die Insel fühlen.“

Kommentare (9)

  • Anfangs muss ich sagen, das Ihr = Claudia und Marika sehr sympathisch rüber kommt (Von Schurke nichts gehört :-)) Gut finde ich, das Ihr ehrlich gesprochen habt. Nicht alles schön gemalt habt. Denn ich als Berlinerin kann es nachvollziehen, das es einem manchmal auf den Wecker geht, wenn soviel Gewimmel und „Bremsen“ sind. Die rumstehen, fotografieren (ich weiss nicht, auf wieviel Bildern ich schon drauf bin). Sich nicht informieren, wie ziehe ich einen Fahrschein und die Abfahrtszeiten aller Bahnen verlängern oder wir Berliner nur den Hintern vom Bus sehen. Es ist soweit gekommen, das viele, gerade, die aus der Mitte von Berlin kommen, weggezogen sind. Es ist eben nicht mehr das Berlin der Kindheit. – Krug, schweif nicht ab:! Natürlich wird Stillstand dem Leben nicht gerecht. Nur, meine Meinung, muss nicht alles auf Kommerz ausgerichtet werden. Der Charme der einzelnen Gegenden geht dadurch verloren. So empfinde ich es als Ostseeliebhaber auch. Ich habe zwar jahrelang nur weite Ziele (Sri Lanka, Indien….) angeflogen, mit dem Wissen, im Alter kann ich das nicht mehr. Jetzt ist seit ein paar Jahren wieder meine Ostseeliebe entflammt und muss ehrlich sagen, manchmal bin ich entsetzt, wie alles voll gebaut wurde. Da ich beruflich mit kranken und älteren Herrschaften zu tuen hatte, sehe ich auch alles aus ihrer Sicht. Denke, hier kann man mit dem Rollator nicht fahren. Wie kommen sie an die Einkaufsmöglichkeiten, wenn kein Bus fährt oder überfüllt ist. Gut aus dem Gespräch zu hören, das auch behinderten gerecht gedacht wird. Denn auch ältere Leutchen möchten gerne verreisen, es schön haben. Ich kann nicht sagen, das die Gaststättenmitarbeiter unfreundlich waren. Nein, ich komme mit einem Lachen, einem lustigen Spruch rein und dementsprechend wird zurück gelacht. Die beste Verbindung zu den Menschen! Aber ich kann nicht als Politiker, oder wer immer das entscheidet, höher, weiter, breiter bauen zu lassen und denke nicht an Infrastruktur, Einkauf, behindertengerecht (das fängt im Bad/Dusche schon an, es steht gerecht und es fehlen Festhaltegriffe oder es ist ganz glatter Fußboden verbaut). Ich teile in vielem Eure Meinung, Auch von Seiten der Urlauber kann mehr Respekt und vor allem Höflichkeit kommen. Natürlich sind sie manchmal gefrustet, weil sie eben kein Brot bekommen haben, dafür kann aber nicht Jeder verantwortlich gemacht werden. Sich an richtiger Stelle zu beschweren, wäre sinnvoller. Wenn man an seiner Heimat hängt, dann solche Verschmutzungen, wie z.B. in Berlin (Museumsinsel, mein Lieblingsort von Kindheit an), erleben muss, ist es bitter. Man möchte doch, das alles noch sehr lange schön ist, dann wird einfach alles an den Boden geschmissen. Respekt vor den historischen Bauten und den dort lebenden Menschen wäre angebracht. Wenn sich Jeder klar macht, ich bin nicht alleine auf der Welt, dann ist es einfacher, es verständlich zu machen. Schön zu hören von der Vielfalt dieser Insel: Wald und Ostsee, Achterwasser. Natürlich mach ich mich erst schlau, bevor ich irgendwohin fahre. Es muss doch meinen Interessen gerecht werden. Mir hat das Gespräch sehr gut gefallen, es kam sympathisch und ehrlich rüber. Denn alles nur schön machen, kommt der Sache nicht gerecht rüber. Denn wer seine Heimat liebt, möchte, das es schön bleibt. Diese Heimatliebe kam sehr gut rüber. Somit finde ich Ehrlichkeit von allen Seiten besonders gut. Dann ist doch ein bisschen mehr Verständnis da. Ich bedanke mich für das Gespräch 🙂

    Jutta Krug
    Antworten
    • Wow! Was für ein tolles Feedback, was mich persönlich sehr gerührt hat. Ich danke auch dir für deine Ehrlichkeit und auch für deine Geschichte und offenen Worte. Es ist nämlich genauso schön für uns Inselkinder, auf ebenso viel Verständnis zu treffen. Genau das macht es ja so spannend. Ich liebe diese Insel und auch meinen Beruf und es macht tatsächlich wahnsinnig viel Spaß auf so viele unterschiedliche Menschen zu treffen und daraus zu lernen und machmal auch zu lehren… Ich wünsche dir einen fantastischen Sonntag und sende dir ganz liebe Grüße von der wunderschönen Insel Usedom. Marika.

      Marika Borowski
      Antworten
      • Ich danke dir für die netten Worte und wünsche dir auch noch einen tollen Sonntag 🙂

        Jutta Krug
        Antworten
    • Liebe Jutta, endlich habe ich die Ruhe und die Zeit, Dir zu antworten. Herzlichen Dank für Deine Antwort. Ich musste an meinen letzten Berlin-Besuch denken, als ich Deine Zeilen lass. Ja, es ist mehr als traurig, zu sehen, dass Berlin immer schmutziger wird. Und wenn ich dann an Dich Berliner Urgestein denke… Es ist bestimmt nicht leicht, das mit anzusehen. Die Insel ist dagegen ein Refugium und mir erscheint unsere Jammerei im Vergleich dazu manchmal auf ziemlich hohen Niveau. Aber Herzensangelegenheit bleibt Herzensangelegenheit. Ich kann nicht aus meiner Haut.
      Ich schicke Dir ganz liebe Grüße in die große Stadt.

      Claudia Pautz
      Antworten
  • Liebe Claudia ich habe EUER Gespräch mit ganz viel Interesse gehört. Es hat mich sehr berührt. Ich als Usedom Fan habe vieles erfahren was mir auch unangenehm auffällt, muss aber ein Glück sagen das ich euch gut verstehen kann ziehe mir aber nicht die Jacke an. Ich würde Dir gerne auf alle Fragen eine Antwort geben aber das geht hier nicht. Möchte Dir aber hiermit sagen das ich euch einheimischen total verstehe. Ich ärgere mich über die selben Dinge deshalb würde ich niemals im hochsommer kommen. Ich wünsche dir und deinem Schurken einen schönen Tag Tag und schicke dir liebe grüsse aus Sindelfingen. Ich komme in 14 Tagen und freue mich auf die Ruhe LG Hannelore Färber aus Sindelfingen

    Hannelore
    Antworten
    • Liebe Hannelore, vielen Dank für dein tolles Feedback! Es ist so schön zu lesen, wir sehr dir unser Gespräch gefallen hat. Ich darf behaupten, dass auch uns Insulanern die Vor- und Nachsaison am Besten gefällt und das ganz viele inselverliebte auch diese Saisonzeiten für sich entdeckt haben. Ich wünsche dir eine weitere tolle Zeit auf Usedom und wünsche dir einen wunderschönen Sonntag! Liebe Grüße, Marika.

      Marika Borowski
      Antworten
    • Ganz lieben Dank für Dein Feedback, liebe Hannelore.

      Claudia Pautz
      Antworten
  • Liebe Claudia,
    Es ist wirklich super interessant Euch zu zu hören.
    Man erfährt so viel informatives von der Insel und den Bewohnern , der Umgebung und so ganz viele Dinge von denen man einfach nichts weiß.
    Ich freue mich über alles was mit der Insel zu tun hat und sauge die Infos auf.
    Zu dem sind Deine Interviews so entspannt und locker und völlig unverfälscht und das ist einfach toll .
    Mach weiter so und ich bin schon echt gespannt was als nächstes kommt.
    Schönen Rest Sonntag noch und alles Liebe .
    Lg. Petra Kleinwort
    aus Wedel in Schleswig Holstein

    Petra Kleinwort
    Antworten
    • Liebe Petra, herzlichen Dank für Dein tolles Feedback. Ja, ich glaube im Gespräch von Inselkind zu Insulaner ist die Insel noch viel intensiver zu spüren als auf nur Bildern. Ich bin so froh, dass es für Dich und viele andere genauso spannend war wie für mich. Ich schicke Dir herzliche Grüße nach Wedel.

      Claudia Pautz
      Antworten

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