inselverliebt Geschichten

Baltic Lights 2018 – Die Promis

40.000 Leute sollen heute beim Baltic Lights an der Strecke zwischen den Seebrücken Heringsdorf und Ahlbeck gewesen sein. Ob es wirklich so viele waren, weiß ich nicht zu sagen. Was ich aber weiß, ist, dass die Straßen, die Parkplätze, die Seebrücke in Heringsdorf und der Strand um den Start-Ziel-Bereich verdammt voll waren. Die Atmosphäre war gigantisch, auch weil die Sonne sich entgegen aller Voraussagen blicken liest. Über Stunden. Das sorgte für gute Laune bei den Zuschauern und natürlich auch bei den Promis.

Einer von ihnen hatte heute meinen größten Respekt. Gerit Kling. Sie ist nach ihrem Sturz im letzten Jahr wieder auf einen Hundeschlitten gestiegen, hat ihre Angst besiegt und ist mit einem Strahlen ins Ziel gekommen. Ich konnte im Anschluss kurz mit ihr sprechen und sie sagte mir, dass sie es einfach tun wusste, weil es immer noch in ihrem Kopf spukte. Sie sah sehr glücklich.

Es ist bemerkenswert, was das Team um Schauspieler Till Demtröder in Zusammenarbeit mit den Kaiserbädern auch dieses Jahr wieder auf die Beine gestellt hat. 50 Musher sind mit 400 Huskys angereist, um an den Rennen teilzunehmen. Die Hundeschlitten werden auf der Strecke von Live-Drohnen gefilmt und auf die Videoleinwand im Meer an der Seebrücke in Heringsdorf übertragen. Till Demtröder selbst moderiert und stellt jeden Musher und jeden Promi gleichermaßen vor.

Was mich beeindruckt hat, war die Hingabe der Promis an dieses Event, das zugunsten der Welthungerhilfe veranstaltet wird und im letzten Jahr 36.000 € eingebracht hat. Denn es braucht eine Menge Mut und nicht weniger Kondition, um die Strecke zu meistern. Doch seht selbst:

Traurigerweise veröffentlichen gerade alle Onlinemedien einen unschönen Vorfall, der in den Morgenstunden heute entdeckt worden ist. Auf der Strecke lagen Glasscherben, Nägel und Krähenfüße verteilt. Mich macht das sehr wütend, denn es sollten Hunde und Menschen zu Schaden kommen. Ich kann verstehen, wenn jemand weder Hunde noch derartige Events mag, aber zu solchen Mitteln zu greifen, ist nicht nur gefährlich sondern höchst kriminell. An dieser Stelle gilt mein Dank den Mitarbeitern des Eigenbetriebes der Kaiserbäder, des Veranstalters ExperiArts und all den freiwilligen Helfern, die das Event heute und auch morgen wieder sicher machen. Ihr seid großartig!

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